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Ameisenkolonie - Ameisenvolk zum Mieten für Lehrpersonen – Arbeitsteilung

Was fressen Ameisen?

Was fressen Ameisen?

Ameisen sind bemerkenswert vielseitige Allesfresser mit einer äusserst anpassungsfähigen Ernährungsweise. Sie ernähren sich sowohl von pflanzlichen als auch von tierischen Quellen und sind dadurch in der Lage, in verschiedenen Umgebungen zu überleben.


Sind Ameisen anpassungsfähig?

Ameisen sind sehr anpassungsfähige Tiere, und ihre Ernährung hängt stark von der jeweiligen Art ab. Grundsätzlich lassen sich Ameisen in drei Hauptgruppen einteilen, basierend auf ihrer Ernährung:

1. Allesfresser
Die meisten Ameisenarten gehören zu dieser Gruppe. Sie fressen Proteine z. B. Insekten, tote Tiere oder Eiweissquellen wie Fleischreste. Sie fressen Kohlenhydrate, z. B. Honigtau (eine zuckerhaltige Ausscheidung von Blattläusen), Nektar oder Obst.

2. Pflanzenfresser
Diese Ameisen ernähren sich überwiegend von pflanzlichen Stoffen wie Nektar aus Blüten. Honigtau von Blattläusen oder Schildläusen. Samen, Blätter oder Pilzen (z. B. Blattschneiderameisen, die Pilze kultivieren).

3. Raubameisen
Einige Arten sind spezialisiert auf tierische Nahrung. Sie fressen Insekten oder andere kleine Tiere, die sie jagen. Eier oder Larven anderer Insekten.

Die Nahrung in der Ameisenhaltung besteht oft aus Proteinen, z. B. Fruchtfliegen, Mehlwürmer oder spezielles Protein-Gel. Zuckerwasser oder Honigwasser als Energiequelle. Früchte z. B. Apfelstücke, Banane oder Trauben.

Auch erwähnenswertes:
Ameisen gehören zu den vielseitigen Allesfressern, deren Ernährungsweise sich an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen kann. Die Ernährungsweise der Ameisen umfasst pflanzliche und tierische Quellen, wodurch eine hohe Anpassungsfähigkeit gewährleistet ist.

Ameisen ernähren sich von süssen Substanzen wie Honigtau, Pflanzensäften, Früchten sowie Honig.

Ameisen sind auf proteinreiche Nahrung angewiesen, um ihr Wachstum und ihre Vermehrung zu gewährleisten. Ihre Ernährung umfasst kleine Insekten, Fleisch und sogar tote Artgenossen.

Ameisen verzehren nicht nur Pflanzensäfte und Früchte, sondern auch Samen und Körner. Einige Arten, wie Messor barbarus, haben sich sogar auf das Sammeln und die Lagerung von Samen spezialisiert.

Bestimmte Ameisenarten züchten in speziellen Kammern ihrer Nester Pilze, welche ihnen als Nahrungsquelle dienen.

Ernährungsstrategien von Ameisen zeigen bemerkenswerte Strategien zur Beschaffung von Nahrung.

1. Symbiose mit Blattläusen: Einige Ameisenarten, wie die Wiesenameisen, pflegen eine symbiotische Beziehung mit Blatt- und Schildläusen. Ameisen schützen diese Insekten und ernten im Gegenzug deren zuckerhaltige Ausscheidungen, den sogenannten Honigtau.

2. Ameisen jagen aktiv andere Insekten:Die Ameisen beissen ihre Beute und injizieren im Anschluss Ameisensäure, um diese zu töten.

3. Nahrungsspeicherung: Einige Arten, wie die Messor barbarus, legen Vorratskammern in ihren Nestern an, um Nahrung für Zeiten der Knappheit zu speichern.

4. Arbeitsteilung: In einem Ameisenstaat gibt es spezialisierte Arbeiterinnen, die für die Nahrungsbeschaffung zuständig sind. Sie können Nahrung in ihrem Magen speichern und sie zu einem späteren Zeitpunkt an andere Ameisen weitergeben.

 Ihr Rolf Kathriner – Ameisenhaltung Schweiz

Wie sieht es in einem Ameisenbau aus?

Wie sieht es in einem Ameisenbau aus?

In einem Ameisenbau herrscht ein faszinierendes und gut organisiertes Treiben, Arbeiten und Leben. Die verschiedenen Bereiche des Baus haben spezifische Funktionen, die auf die Bedürfnisse der Kolonie abgestimmt sind. Hier ein Einblick:

Aufbau eines Ameisenbaus

  1. Eingänge
    Ameisenbauten haben oft mehrere Eingänge, die als Zugangspunkte dienen. Sie sind oft gut getarnt und ermöglichen eine schnelle Flucht vor Feinden.

  2. Wohnkammern
    Diese Kammern dienen als Ruheplätze für die Ameisen. Arbeiterinnen ruhen hier, bevor sie zu ihren Aufgaben zurückkehren.

  3. Brutkammern
    In diesen speziell geschützten Bereichen werden die Eier, Larven und Puppen aufgezogen. Die Arbeiterinnen sorgen dafür, dass die Temperatur und Luftfeuchtigkeit optimal sind.

  4. Königinnenkammer
    Der wichtigste Bereich des Baus, in dem die Königin lebt und ihre Eier legt. Sie wird von Arbeiterinnen rund um die Uhr umsorgt.

  5. Futterlager
    Hier wird Nahrung, wie Samen, Insekten oder zuckerhaltige Flüssigkeiten, gelagert, um die Kolonie zu versorgen.

  6. Pilzgärten (bei Blattschneiderameisen)
    Manche Arten, wie die Blattschneiderameisen, kultivieren Pilze in speziellen Kammern als Nahrung.

  7. Müllkammern
    In abgelegenen Bereichen wird Abfall, wie tote Ameisen oder unverdauliche Nahrungsreste, entsorgt, um Krankheiten vorzubeugen.

Wie sieht das Innere aus?

  • Die Gänge und Kammern sind durch Tunnel verbunden. Sie sind oft eng und genau auf die Körpergrösse der Ameisen abgestimmt.

  • Der Bau kann über oder unter der Erde liegen und je nach Art beeindruckende Ausmasse annehmen.

  • In tropischen Regionen oder bei Termiten gibt es auch oberirdische Hügel mit komplexer Belüftung.

Interessantes Verhalten im Bau

  • Kommunikation: Ameisen kommunizieren über Duftstoffe (Pheromone) und Bewegungen.

  • Arbeitsteilung: Jede Ameise hat eine spezifische Aufgabe, z. B. Nahrungssuche, Brutpflege oder Bauarbeiten.

  • Die Effizienz des Ameisenbaus ist so organisiert, dass alle Ressourcen optimal genutzt werden.

Hier ist eine visuelle Darstellung eines Ameisenbaus, die die verschiedenen Kammern und Tunnel zeigt, wie Brutkammern, Futterlager und die Kammer der Königin.


Das innere eines Ameisenbaus

Der Ameisenbau ist ein komplexes architektonisches Meisterwerk, das sowohl ober- als auch unterirdisch angelegt ist. Im Inneren besteht er aus einem verzweigten System von Gängen und Kammern, die verschiedene Funktionen erfüllen. Tief im Erdreich befindet sich die Königinnenkammer, wo die Königin ihre Eier ablegt. In unmittelbarer Nähe liegt die Eierkammer, in die die Arbeiterinnen die frisch gelegten Eier bringen. Die oberen Stockwerke beherbergen Kammern für Larven und Puppen, die dort heranwachsen. Zusätzlich gibt es Vorratskammern, in denen gesammelte Nahrung gelagert wird. Einige Ameisenarten züchten in speziellen Kammern sogar Pilze als Futterquelle.

Das Nest verfügt über ein ausgeklügeltes Klimasystem mit Lüftungsschächten, die je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können, um eine optimale Temperatur und Feuchtigkeit zu gewährleisten. Die Arbeiterinnen schichten das Baumaterial ständig um, um Pilzbefall zu vermeiden und neue Gänge zu gestalten. Im Zentrum des Baus befindet sich oft ein alter Baumstumpf, der dem gesamten Konstrukt Stabilität verleiht.

Der Ameisenbau besteht aus einem komplexen System von Kammern, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen:

1. Königinnenkammer: Tief unter der Erde gelegen, dient sie der Königin als Aufenthaltsort und zur Eiablage.

2. Eierkammer: In unmittelbarer Nähe zur Königinnenkammer gelegen, hier werden die frisch gelegten Eier von den Arbeiterinnen gepflegt.

3. Larvenkammer: Befindet sich in den oberen Stockwerken und beherbergt die heranwachsenden Larven.

4. Puppenkammer: Liegt in der Nestkuppe, hier werden die Puppen untergebracht und von den Arbeiterinnen betreut.

5. Vorratskammern: Dienen zur Lagerung gesammelter Nahrung.

6. Pilzkammern: Einige Ameisenarten züchten hier Pilze als Futterquelle.

7. Schlafplätze: Spezielle Kammern für die ruhenden Arbeiterinnen.

Der Ameisenbau verfügt zudem über ein ausgeklügeltes Klimasystem mit Lüftungsschächten, die je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden, um eine optimale Temperatur von 22 bis 29 °C und Feuchtigkeit für die Brutaufzucht zu gewährleisten.

 Ihr Rolf Kathriner – Ameisenhaltung Schweiz