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Ameisenkolonie - Ameisenvolk zum Mieten für Lehrpersonen – Vibrationen und Berührungen

Wie erkennen Ameisen ihre Ameisenstrasse?

Wie erkennen Ameisen ihre Ameisenstrasse?

Ameisen erkennen ihre Ameisenstrasse durch chemische Duftstoffe, sogenannte Pheromone, die sie auf ihrem Weg hinterlassen. Diese Pheromone dienen als Kommunikationsmittel innerhalb der Kolonie und ermöglichen es anderen Ameisen, der Spur zu folgen.

So funktioniert es im Detail:

  1. Pheromonspur legen: Wenn eine Ameise eine Nahrungsquelle findet, hinterlässt sie auf ihrem Rückweg zur Kolonie eine Pheromonspur.

  2. Orientierung an der Spur: Andere Ameisen nehmen die Pheromonspur mit ihren Antennen wahr. Sie folgen der Spur, indem sie den Duftkonzentrationen nachgehen.

  3. Verstärkung der Spur: Jede Ameise, die der Spur folgt, hinterlässt zusätzliche Pheromone, wodurch die Spur intensiver wird. Je mehr Ameisen die Spur nutzen, desto stärker wird sie.

  4. Verblassen der Spur: Wenn eine Nahrungsquelle erschöpft ist oder die Ameisen die Spur nicht mehr nutzen, verdunstet das Pheromon allmählich, und die Spur verschwindet.

Interessante Fakten:

  • Ameisen können zwischen verschiedenen Pheromonspuren unterscheiden, z. B. Spuren zu Futterquellen oder Warnsignalen.

  • Die Effizienz der Kommunikation über Pheromone trägt wesentlich zum Erfolg ihrer kollektiven Organisation bei.

  • Ameisen nutzen manchmal alternative Orientierungshilfen wie visuelle Landmarken oder den Sonnenstand, um sich zusätzlich zu den Pheromonen zu orientieren.

Diese Fähigkeit macht Ameisenstrasse zu einem faszinierenden Beispiel für kooperative Intelligenz in der Tierwelt!


Erkennen Ameisen ihre Ameisenstrasse?

Ameisen erkennen ihre Ameisenstrasse hauptsächlich durch den Einsatz von Duftstoffen, auch bekannt als Pheromone. Diese chemischen Signale spielen eine entscheidende Rolle in der Kommunikation und Navigation innerhalb der Ameisenkolonien.

Wie Ameisen ihre Strassen erkennen

Markierung durch Pheromone
Wenn eine Ameise eine Nahrungsquelle entdeckt, kehrt sie zum Nest zurück und hinterlässt dabei eine Duftspur. Diese Spur wird durch das Spritzen von Pheromonen erzeugt und dient dazu, anderen Ameisen den Weg zur Nahrungsquelle zu zeigen.

Je mehr Ameisen der Duftspur folgen, desto stärker wird sie, da auch sie beim Rückweg Pheromone hinzufügen. Dies führt dazu, dass die am häufigsten genutzten Wege besonders stark duften, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass weitere Ameisen diesen Pfad wählen.

Dynamische Anpassung
Ameisen sind in der Lage, ihre Wege dynamisch anzupassen. Wenn ein Pfad überlastet ist oder sich als ineffizient herausstellt, hinterlassen die Ameisen weniger Duftmarken auf diesem Weg. Dadurch wird der Pfad weniger attraktiv, und die Ameisen suchen nach alternativen Routen.

Weitere Navigationsmethoden
Neben der Verwendung von Pheromonen nutzen Ameisen auch andere Methoden zur Navigation:

Wegintegration: Ameisen «merken» sich die zurückgelegte Strecke und die Richtung, in die sie sich bewegen. Diese Informationen helfen ihnen, den direkten Rückweg zum Nest zu finden.

Optische Orientierung: Einige Ameisenarten verwenden visuelle Hinweise, wie das Muster des polarisierten Lichts, um ihre Position relativ zur Sonne zu bestimmen. Dies ist besonders wichtig für Arten, die in offenen Landschaften leben.

Vibrationen und Berührungen: Ameisen kommunizieren auch über Vibrationen und Berührungen, was ihnen hilft, Informationen über ihre Umgebung auszutauschen und einander zu orientieren.

Insgesamt ist das Zusammenspiel dieser verschiedenen Navigationsmethoden und Kommunikationsmechanismen entscheidend für das effektive Funktionieren von Ameisenstrassen und die Organisation innerhalb einer Kolonie.

 Ihr Rolf Kathriner – Ameisenhaltung Schweiz